Ab dieser Ausgabe liefert uns Marc Gemis aus Belgien Meldungen aus Belgien und der französischsprachigen Community zu. Danke.
Mapping
GitHub ermöglicht es schon länger, GeoJSON-Dateien über einem OSM-Layer darzustellen (Beispiel). Jetzt wurde ein Link auf das Mapbox Improve-Map-Feature geschaffen, um dort mit iD oder OSM-Notes Kartenfehler zu beheben.
User okilimu bereitet gerade die freigegebene amtliche Hausnummernliste für gesamt Österreich für die Hausnummernauswertung auf regio-osm.de vor. Dabei hat er einige Unterschiede zwischen Ortsbezeichnungen festgestellt und bittet um Mithilfe zur Beseitigung.
Auf der talk-fr Listewurde über die Meinungsverschiedenheit zwischen Frankreich und Italien bezüglich des Grenzverlaufs im Mt. Blanc Gebiet diskutiert. Kurz drauf wurde auch auf der internationalen Mailingliste über Grenzdispute und deren Tagging beraten.
Marc Zoutendijk erklärt, wie man mit der OpenPOIMap seltsam getaggte POIs finden kann. Dazu klick man in der OpenPOIMap oben rechts auf “User POIs” und gibt eine Abfrage, z.B. amenity=shop ein.
Tlatet analysiert in einer elfteiligen Serie die Qualität von POIs (Fokus Einzelhandel) in England.
Andreas Weber und Dennis Nienhüser (FZI Karlsruhe) stellen ein System auf einem Segway PT vor, das Verkehrszeichen erkennt und diese zu OSM hochlädt. Video (funktioniert evt. nicht mit Firefox)
Jochen Topf schreibt über Anomalien bei den Nachkommastellen von Koordinaten zu neuen OSM-Objekten.
Mapillary weist darauf hin, dass die Verkehrszeichen-Erkennung auf einem trainierbaren Algorithmus basiert und das Feedback der Benutzer (ein Verkehrszeichen als richtig oder falsch klassifiziert zu kennzeichnen) die Klassifikationsgenauigkeit verbessert.
Der in Los Angeles ansässige Entwickler Omar Ureta visualisiert OSM-basierte Kacheln mit dem Stamen-Watercolour-Stil mit Gelände-Höhendaten der regionalen Verwaltung.
Open-Data
Die vom österreichischen Bundesamt für Eich- und Vermessungswesen veröffentlichten Adressen (wir berichteten) sind nicht fehlerfrei und haben diverse Eigenheiten, wie auf talk-at festgestellt wird.
Der belgische Ministerrat hat eine neue Open-Data-Strategie beschlossen. Grundsätzlich sollen alle Datensätze ab dem Jahr 2020 unter der Lizenz CC0 veröffentlicht werden.
Die oldenburgische Firma Omniscale hat ein Werkzeug namens Magnacarto veröffentlicht, welches Kartenstile im CartoCSS-Format in Mapnik-XML oder MapServer-Mapfile umwandeln kann.
Das Geocoding-Modul von Mapbox beherrscht nun auch eine automatische Vervollständigung von Orts- oder Straßennamen bereits bei der Eingabe in das Suchfeld.
Mentz DV sucht für das Wiener Büro eine “studentische Hilfskraft für GIS Arbeiten”. “Kenntnisse im Umgang mit OpenStreetMap-Daten” sind dabei “wünschenswert”.
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