Auf der Mailingliste Bonn/Rhein-Sieg wird darüber diskutiert, die Stolpersteine in Bonn und Bad Honnef als Kunstwerke zu taggen.
Simon Poole hat einen JOSM-Hintergrund-Layer basierend auf Open Data des Kanton Bern erstellt.
Auf OSM-talk wird heftig über die Macken der aktuellen MAPS.ME-Version diskutiert.
Fredy Rivera besuchteden “Cerro Machín”, einen als sehr gefährlich (wegen seiner Größe und seiner Lage) eingeschätzten Stratovulkan mit Bewohnern der Umgebung, um für den Fall eines Ausbruches notwendige Daten in OSM zu erfassen. (automatische Übersetzung)
Martin Koppenhoefer fragt sich, ob bzw. wie detailliert 3D-Informationen in die OpenStreetMap-Datenbank gehören, da für ihn ein reguläres Tagging von komplexen 3D-Gebäuden oft kaum mehr möglich erscheint.
[1] Pascal Neis hat seine erstmals 2010 erstellte Auswertung “ungemappter Orte” auf einem aktuellen Datenbankextrakt laufen lassen.
Auf der Talk-Mailingliste wird der Proposal-Prozess diskutiert, insbesondere ab wann ein Vorschlag eigentlich als angenommen oder abgelehnt gewertet werden kann.
Amacri sucht eine Lösung, wie Landmarken auch in höheren Zoom-Stufen auf der Mapnik-Karte gezeigt werden können, ohne diese zu überfrachten.
Daniel Koć diskutiert auf der Taggingliste über ein Schema für automatische Wäsche- und Paketannahmestellen.
Obwohl das Proposal für highway=social_path mit allseitigem Konsens beerdigt wurde, geht’s auf der Tagging-Liste munter weiter. Die Diskussion ist nach Simon Pooles Meinung eine der skurrilsten, die er je auf Tagging gesehen hat. Inzwischen haben einige andere Platzhirsche begründet, warum die vorhandenen Tags ausreichen und highway=trail nicht erforderlich sei. Am Rande wird erwähnt, dass die Bedeutung von „trail“ im britischen Englisch etwas anderes ist als im amerikanischen Englisch.
Für die Erfassung der Austragungsstätte der kommenden Olympischen Spiele gibt es einen Task auf den Seiten von OSM Kolumbien.
Das seit Juli 2014 laufende Projekt, alle Hausnummern der Stadt Düsseldorf zu erfassen, ist praktisch abgeschlossen.
Wie werden Kirchenräume gemappt, die sowohl katholisch als auch evangelisch genutzt werden?
Community
Der Mapper des Monats ist der Belgier Julien Fastré.
OpenStreetMap Foundation
Brogo vergleicht die Einnahmen, Spenden und Budgets einiger OSM-basierter Firmen und Vereine. Dies zeigt auf, wie arm unsere OpenStreetMap-Foundation eigentlich ist.
Zum Elbe-Labe-Meeting, das im Herbst in Dresden geplant ist (wir berichteten), hat Jochen Topf jetzt einen FOSSGIS-Förderantrag gestellt.
Veranstaltungen
Die Open Knowledge Foundation Deutschland ruft zum Call for Papers zur WikiCon 2016 (16.-18. Sept.) auf, bei der es unter anderem auch um OpenStreetMap geht.
Auch dieses Jahr findet wieder ein OpenStreetMap-SommerCamp im Linuxhotel in Essen statt, für das man sich frühmöglichst eintragen sollte!
Humanitarian OSM
HOT sucht Vorschläge, Ideen und Fragen für Vorträge und Diskussionen auf der HOT Summit am 22. Sept. in Brüssel. Einreichungsfrist ist der 30. Juni.
Fredy Rivera aus Kolumbien sucht finanzielle Unterstützung für sein neues Projekt im Bereich Katastrophenschutz am Vulkan “Cerro Machín”. Weitere Details hier (automatische Übersetzung). Nicht erschrecken, bei $ 21.000.000 handelt es sich um kolumbianische Pesos. Umgerechnet sind das ungefähr 7.000 Euro oder 10.000 AUD.
Gerald Ainomugisha berichtet in der “Australian anthill” über Jack Gonzales, dem Startup Gründer von “MapJam”. Der Kartenanbieter wirbt mit sehr günstigen Konditionen in vielen Anwendungsbereichen und nutzt OSM als Datengrundlage.
Die Speichenkarte hat wieder viele Verbesserungen erhalten. U.a.: Höhenlinien, verbessertes Routing, Kopfsteinpflaster, sac_scale, u.v.m…
Mapquest Open wird am 11. Juli abgeschaltet. Bislang noch auf osm.org eingebunden, wird daher ein Ersatz gesucht. Richard Fairhurst nennt auf Twitter einige Alternativen.
Benutzer Escada beschreibt in seinem Blog, wie er die Online-Karte MapContrib zur Darstellung eigener Daten nutzt. Der Entwickler Frederic hat hierzu die Neuerungen der MapContrib Version 0.8.0 zusammengefasst.
Sven Geggus hat den deutschen Kartenstil als Ableitung des Carto Stils von OSM erstellt. Er sucht weiterhin nach Mitstreiter, die ihn bei der Pflege des Stils unterstützen.
switch2OSM
Die neue Version (1.3) von GPX viewer and recorder für Windows 10 integriert jetzt OSM in 3 Versionen. Dazu kommen Traffic Informationen und neue Sprachen.
Die Provinz Nord Brabant hat eine Karte der “Natuurpoorten” (Zugänge zu großen Naturschutzgebieten) auf OpenStreetMap umgestellt(automatische Übersetzung in Englisch und deutsch) .
Open-Data
Stefan Kaufmann hat begonnen, auf Github eine Karte der Verkehrsverbünde zu pflegen und bittet um Mithilfe in Form von Pull-Requests.
Mit OpenEventDatabase startet eine offene API zum Verteilen von Events mit Geo- und Zeitbezug.
Die Open Knowledge Foundation arbeitet an einem Förderprogramm für OpenSource Projekte. Um die richtigen Schwerpunkte zu setzen, wird eine kurze Online-Umfrage durchgeführt.
Lizenzen
Das Belgische Parlament hat die Einführung der Panoramafreiheit beschlossen(automatische Übersetzung). Das Gesetz wird zehn Tage nach Veröffentlichung im Staatsanzeiger in Kraft treten. Dazu gibt es auch eine Diskussionauf der Mailingliste Talk-be.
Die “Deutsche Gesellschaft für Kartographie e.V. Gesellschaft für Kartographie und Geomatik” hat einen Aufsatz veröffentlicht mit dem Titel “Urheberrecht leicht gemacht " und dem Untertitel “Karten und Geodaten für Unterricht, Wissenschaft und Beruf nutzen und publizieren”.
Programme
Marble 1.14.1 gibt es jetzt auch für Windows und besitzt einen Großteil der Features der Linuxversion.
Martin Over veröffentlicht eine Betaversion seiner OpenDEM Tracker App zur Erfassung von Daten, die er für die Berechnung seines Open Digital Elevation Models verwenden will. Testen!
William Temperley berichtet über seine Fortschritte, die OSM-Datenbank mit Hadoop zu verwenden, was unter anderem verteiltes Rechnen ermöglichen soll.
Programmierung
Mit Algolia Placesexistiert eine JavaScript-Bibliothek, die für ein <input>-Feld Autocompletion für Adressdaten erlaubt.
Auf Reddit wurde ein Bookmarklet erarbeitet, das statt einer Google-Karte eine OpenStreetMap-Karte anzeigt.
Michael Zangl, der im Rahmen seines GSoC-Projekts den Kern von JOSM überarbeitet und aufräumt, fasst die erste Halbzeit seiner Arbeit zusammen.
Anandthakker experimentiert mit künstlichen neuronalen Netzwerken, um mit Hilfe von OSM-Groundtruth-Daten in Satellitenbildern Details zu extrahieren und zeigt seine Ergebnisse. (via @anandthakker)
… die neuen Stegbrücken im Iseo-See, Norditalien, die Sulzano mit Monte Isola und dem kleinen Eiland San Paolo verbindet? Leider nur noch bis zum 03.Juli begehbar, da dann Verhüllungskünstler “Christo” seine “Floating Piers” wieder abbaut. Ein Video und die Webcam dazu.
Der deutscher Künstler und Mapper Max Neupert thematisiert staatliche Zensur auf südkoreanischen Karten.
Weitere Themen mit Geo-Bezug
La Nacion aus Argentinien berichtet: Die jetzt neu eröffnete riesige Panamakanalerweiterung (OSM1) und (OSM2) kommt zu einem denkbar schlechten Zeitpunkt für den Welthandel.
(Automatische Übersetzung)
Krithika Vavagur berichtet in der “Huffington Post” über die wichtige Kartografie in den Slums von Mathare, Nairobi. Für Google Maps uninteressant, aber OSM wird sehr positiv bewertet. Besonders engagiert sich jedoch das kenianische Unternehmen SpatialCollective mit Hilfe der jungen Menschen dort mit “Croudsourcing”-Mapping der Slum Gebiete.
Was passiert eigentlich wenn Rechts- auf Linksfahrer treffen? Das ;-)
Facebook bietet Einzelhändlern an, den Erfolg ihrer Werbemaßnahmen besser zu messen. Dazu können Läden mit Koordinaten verknüpft werden und so geprüft werden, ob Smartphonebesitzer nach Einblendung entsprechender Werbung auch das jeweilige Geschäft betreten.
AccessNow versucht mit einem CroudSourcing-Ansatz behindertengerechte Plätze zu taggen. Die Funktionalität scheint nicht an die Wheelmap heranzureichen. Zur Kartenanzeige wird Google Maps verwendet.
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